Nach einem vierwöchigen Unterbruch durften wir heute beim FC Rubigen/Münsingen gastieren. Solch lange Pausen sorgen dafür, dass man sich fast ein wenig wie beim Saisonstart fühlt: die Jungs müssen sich auf dem Platz erst wieder finden, einige haben mehrere Wochen nicht trainiert und einige sind gar nicht erst anwesend. In unserem Fall ist dies natürlich fast ein wenig schade, dürfen wir doch auf einen richtigen "Lauf" zurückblicken. Dieser "Lauf" und die dabei gezeigten Leistungen stimmten uns trotzdem sehr optimistisch, auch an diesem Spieltag ein gutes Resultat erspielen zu können. Unsere Hoffnungen wurden bereits nach wenigen Sekunden und der ersten hundertprozentigen Torchanche untermauert, auch wenn diese recht kläglich vergeben wurde. So konnte es auf alle Fälle weitergehen! Was nun aber folgte, darf getrost als unglaubliches Desaster beschrieben werden. Unsere Mannschaft zerfiel mit jeder Zeigerumdrehung ein wenig mehr in seine Einzelteile und legte dabei dem Schiedsrichter und der gegnerischen Mannschaft gegenüber ein Verhalten an den Tag, dass sich die Verantwortlichen im falschen Film wähnten. Hier einzelne Spieler oder Aktionen herauszupicken, wäre verfehlt. Erstaunlich war höchstens, dass sich in unserem Team scheinbar keiner durchzusetzen vermag oder durchsetzen will, um solchem Treiben Einhalt zu gebieten. Auch wenn's nach einem solchen Spiel niemanden mehr interessiert: mit enorm viel Glück und einem alles überragenden Uchendu vermochten wir gar noch einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Unverdient.

Telegramm:

FC Rubigen/Münsingen - FC Bethlehem 1-1

Hunzigenrüti, Rubigen

 

Tore:

35. Berisha 0-1

90. 1-1

FC Bethlehem:

Spring (C) - Nwachukwu; Wiedmer; Mischler; Pavlic - Berisha; Ferreira; Zulic; Stojanovic - Werren; Liebi

Santschi (E); Eggimann (E); Uthayathas (E); Ezzat (E)